Deftige Bohnensuppe mit Wurst

Rustikale Bohnensuppe mit weißen Bohnen, Karotten, Sellerie, Kartoffeln, Mettenden und Speck, garniert mit frischer Petersilie, serviert in einem Keramiktopf auf einem Holztisch in einer gemütlichen Winterküche." 

Suppenglück im Winter:

Rezept für deftige Bohnensuppe mit geräucherter Wurst


Suppenglück im Winter: So gelingen Bohnen richtig und lecker

Ich liebe es, wenn es draußen kalt ist und die Küche nach einer deftigen Suppe duftet. Bohnen sind dabei für mich ein absolutes Winterhighlight – sie wärmen, machen satt und lassen sich so vielfältig würzen, dass die ganze Familie gern zugreift. Aber wie kochst du sie richtig, damit sie zart und bekömmlich werden?

Bohnen richtig kochen
Der wichtigste Trick: Einweichen! Lass die Bohnen über Nacht in Wasser stehen – das macht sie nicht nur weicher, sondern reduziert auch die blähenden Inhaltsstoffe. Vor dem Kochen spülst du sie gründlich ab. Ich gebe sie dann kurz in kochendes Wasser, koche sie fünf Minuten und schütte das Wasser weg. Erst danach kommen frisches Wasser oder Brühe hinzu. So bleiben sie schön fest, zerfallen beim langen Kochen nicht.

Kinder lieben Bohnensuppe
Viele denken, Bohnen seien zu schwer für Kinder – dabei kommt es nur auf die Zubereitung an. Mit etwas Brühe, zartem Gemüse wie Karotten, Kartoffeln und einem milden Räucherschinken schmeckt die Suppe selbst den Kleinsten. Ich achte darauf, nicht zu viel Kreuzkümmel oder scharfe Gewürze zu nehmen, dann wird die Suppe rund und süßlich im Geschmack.

Richtig würzen
Würzen ist das A und O. Salz und Pfeffer gehören natürlich dazu, aber auch ein Lorbeerblatt und ein Hauch Majoran machen den Unterschied. Ein Tipp: Knicke das Lorbeerblatt vor dem Kochen. So gibt es seine Aromen stärker ab und man riskiert nicht, dass die Blätter später zwischen den Zähnen landen. Ein Spritzer Apfelessig kurz vor dem Servieren bringt die Aromen perfekt zum Strahlen und bricht die Schwere der Suppe auf.

Hausmannskost für den Winter
Bohnensuppe ist nur der Anfang. Wer es deftig mag, kann mit ähnlichen Winterrezepten experimentieren:

  • Linsensuppe mit Speck und Mettwurst – erdig, würzig und sättigend

  • Erbsensuppe mit geräuchertem Schinken – Klassiker aus Omas Küche

  • Kartoffelsuppe mit Lauch und Majoran – cremig, leicht und bodenständig

Ich finde, das Schöne an diesen Rezepten ist, dass sie sich perfekt vorbereiten lassen und am nächsten Tag noch besser schmecken. Dazu ein Stück frisches Bauernbrot – und der Winter kann kommen.


Deftige Bohnensuppe mit Wurst

Zutaten für 4 Portionen:

  • Hülsenfrüchte:

    • 300 g getrocknete weiße Bohnen (z.B. Cannellini oder Große Weiße Bohnen), über Nacht eingeweicht

  • Fleisch/Würze:

    • 250 g geräucherte Mettenden oder Cabanossi (in 1 cm dicke Scheiben geschnitten)

    • 100 g geräucherter Speck (durchwachsen), gewürfelt

  • Gemüse:

    • 2 große Zwiebeln, fein gewürfelt

    • 2 Karotten, geschält und in kleine Würfel geschnitten

    • 1/2 Sellerieknolle, geschält und in kleine Würfel geschnitten

    • 3-4 Knoblauchzehen, fein gehackt

    • 4 große, feste Kartoffeln, geschält und gewürfelt (etwa 2 cm Kantenlänge)

    • 2 EL Tomatenmark

  • Flüssigkeit & Gewürze:

    • 1,5 Liter Gemüse- oder Fleischbrühe (oder das Kochwasser der Bohnen)

    • 1 Lorbeerblatt

    • 1/2 TL getrockneter Majoran

    • 1/4 TL gemahlener Kreuzkümmel 

    • 2 EL Apfelessig (oder Rotweinessig), zum Abschmecken

    • Pflanzenöl oder Schweineschmalz zum Anbraten

    • Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

    • Frische Petersilie, gehackt, zum Garnieren


Suppenglück im Winter:



Schritt-für-Schritt Zubereitung:

Schritt 1: Vorbereitung der Bohnen

Gieße die eingeweichten Bohnen ab und spüle sie gründlich unter fließendem Wasser ab. Gib sie mit frischem Wasser in einen Topf und bringe sie zum Kochen. Lasse sie etwa 5 Minuten kochen und schütte dann das Kochwasser ab. Füge erneut 1,5 Liter frisches Wasser oder Brühe hinzu. Das ist ein Tipp, um die Bohnen verträglicher zu machen.

Schritt 2: Speck & Zwiebeln anbraten 

Erhitze in einem großen Topf oder Schmortopf etwas Öl oder Schmalz. Gib die gewürfelten Speckstücke hinein und brate sie knusprig aus. Nimm den Speck mit einem Schaumlöffel heraus und stelle ihn beiseite. Reduziere die Hitze und gib die gewürfelten Zwiebeln und Knoblauch in das Fett. Schwitze sie glasig an.

Schritt 3: Das Suppengemüse anschwitzen

Füge die Karotten- und Selleriewürfel hinzu und schwitze sie etwa 5 Minuten mit an, bis sie leicht weich werden. Rühre dann das Tomatenmark ein und röste es kurz (etwa 1 Minute), bis es dunkler wird und süßlich riecht – das intensiviert den Geschmack.

Schritt 4: Kochen des Eintopfs

Gib die vorbereiteten Bohnen, die Mettendenscheiben, das Lorbeerblatt, Majoran und optional den Kreuzkümmel in den Topf. Gieße die Brühe an, bis alles gut bedeckt ist. Bringe den Eintopf zum Kochen, reduziere die Hitze auf niedrig und lasse ihn zugedeckt etwa 45 bis 60 Minuten köcheln.

Schritt 5: Kartoffeln hinzufügen und fertigstellen

Füge die gewürfelten Kartoffeln hinzu. Lasse den Eintopf weitere 15 bis 20 Minuten köcheln, bis die Kartoffeln als auch die Bohnen weich sind.

Schritt 6: Abschmecken und Servieren

Nimm den Topf vom Herd. Entferne das Lorbeerblatt. Schmecke den Eintopf kräftig mit Salz und Pfeffer ab. Der wichtigste Schritt: Rühre den Apfelessig ein. Die Säure bricht die Schwere des Gerichts auf und hebt die Aromen hervor. Gib den knusprigen Speck und die frische Petersilie in den Eintopf. Serviere ihn heiß, am besten mit frischem Bauernbrot.

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