Maronen-Risotto mit gebratenem Rosenkohl - vegan
Winterliches Risotto mit Maronen und Rosenkohl:
vegan & schnell gemacht
Wenn die Tage kürzer werden und die Küche wieder nach Wärme und Geborgenheit duften darf, ist ein veganer Maronen-Risotto mit gebratenem Rosenkohl genau das richtige Gericht. Dieses feine Zusammenspiel aus cremiger Konsistenz, nussiger Tiefe und herbstlichen Röstaromen spricht Genießer ebenso an wie Fans der pflanzlichen Küche. Ganz ohne tierische Zutaten entsteht ein elegantes Wohlfühlgericht, das zeigt, wie vielseitig und anspruchsvoll veganes Essen sein kann.
Maronen verleihen dem Risotto eine natürliche Süße und eine samtige Textur, die perfekt mit dem leicht herben Aroma von Rosenkohl harmoniert. Durch das Braten entwickelt der Rosenkohl feine Röstaromen, die dem Gericht Struktur und Charakter geben. Frischer Thymian rundet das Ganze mit einer dezenten Kräuternote ab und sorgt für mediterrane Eleganz im herbstlichen Gewand.
Besonders beliebt ist dieses Gericht bei allen, die auf der Suche nach veganen Gourmet-Rezepten, herbstlicher Küche oder pflanzlichen Alternativen zur klassischen Feinschmeckerküche sind. Ein Maronen-Risotto eignet sich sowohl für ein entspanntes Abendessen als auch für ein festliches Menü, bei dem bewusst auf Fleisch und tierische Produkte verzichtet wird, ohne auf Genuss zu verzichten.
Auch ernährungsphysiologisch überzeugt diese Kombination: Maronen liefern komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe, Rosenkohl punktet mit Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen, während Kräuter wie Thymian nicht nur geschmacklich, sondern auch aromatisch Akzente setzen. Der cremige Eindruck entsteht dabei ganz ohne Sahne oder Käse – ein Pluspunkt für eine moderne, bewusste Küche.
Ob als Teil eines veganen Herbstmenüs oder als Highlight eines besonderen Dinners: Veganer Maronen-Risotto mit Rosenkohl steht für saisonalen Genuss, natürliche Zutaten und eine Küche, die Genuss und Nachhaltigkeit miteinander verbindet.
Maronen-Risotto mit gebratenem Rosenkohl
Benötigte Utensilien:
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Großer Topf (für den Risotto)
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Kleine Pfanne oder zweite große Pfanne
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Schneidebrett
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Scharfes Messer
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Holzlöffel
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Kelle
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Kleine Schüssel
Zutaten:
Für den Risotto:
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160 g Risotto-Reis (z. B. Arborio oder Carnaroli)
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1 kleine Schalotte
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1 Knoblauchzehe
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120 g gegarte Maronen (vakuumiert oder frisch gekocht)
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750 ml heiße Gemüsebrühe
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80 ml trockener Weißwein (vegan)
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2 EL Olivenöl
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2 EL Cashewmus oder vegane Butteralternative
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Salz nach Geschmack
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Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
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1–2 Zweige frischer Thymian
Für den gebratenen Rosenkohl:
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200 g Rosenkohl
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1 EL Olivenöl
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Salz & Pfeffer
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Optional: 1 Prise Muskat oder Zitronenabrieb
Pure Pflanzenküche:
Zubereitung-Schritt-für-Schritt:
1. Die Basis
Ich schäle die Schalotte und den Knoblauch und schneide beides fein. Die Maronen hacke ich grob – nicht zu klein, denn ich möchte später kleine, zart-süße Stücke im Risotto entdecken.
2. Risotto ansetzen
In einem großen Topf erhitze ich das Olivenöl bei mittlerer Hitze. Schalotte und Knoblauch lasse ich glasig werden, ohne dass sie Farbe annehmen. Dann gebe ich den Risotto-Reis dazu und rühre ihn, bis jedes Korn leicht glänzt – das ist der Startschuss für ein gutes Risotto.
3. Ablöschen & Rühren
Ich lösche mit dem Weißwein ab und lasse ihn unter Rühren fast vollständig einkochen. Nun beginnt das fast meditative Rühren: Kelle für Kelle gebe ich die heiße Gemüsebrühe dazu, immer erst dann, wenn die Flüssigkeit fast aufgenommen ist. Ich rühre regelmäßig und spüre, wie der Risotto langsam cremig wird.
4. Maronen & Thymian
Nach etwa 15 Minuten rühre ich die Maronen unter und zupfe die Thymianblättchen direkt in den Topf. Der Risotto darf nun weitere 5–8 Minuten sanft garen.
5. Rosenkohl braten
Währenddessen putze ich den Rosenkohl, halbiere ihn und brate ihn in einer Pfanne mit Olivenöl kräftig an, bis die Schnittflächen goldbraun sind. Ich würze mit Salz, Pfeffer und optional etwas Muskat oder Zitronenabrieb.
6. Zum Schluß
Wenn der Reis weich, aber noch leicht bissfest ist, ziehe ich den Topf vom Herd. Ich rühre das Cashewmus (oder die vegane Butter) unter, schmecke mit Salz und Pfeffer ab und lasse den Risotto kurz ruhen.
7. Anrichten
Ich serviere den cremigen Risotto auf tiefen Tellern, verteile den gebratenen Rosenkohl darauf und garniere mit frischem Thymian und etwas schwarzem Pfeffer.
Tipps aus meiner Küche:
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Ein paar Tropfen Trüffelöl machen das Gericht restaurantwürdig
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Geröstete Haselnüsse oder Walnüsse sorgen für Crunch
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Vegan fein: mit Hefeflocken oder veganem Parmesan bestreuen

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