Maronen-Sellerie-Suppe - cremig, vegan & wärmend
Winterwärme im Suppentopf:
Vegane Edel‑Bowl mit Sellerie & Maronen
Maronen – Wissenswertes, Verarbeitung und köstliche Kombinationen
Maronen, auch Edelkastanien genannt, sind nicht nur ein Klassiker der Herbst- und Winterküche, sondern auch wahre Nährstoffwunder. Reich an Ballaststoffen, komplexen Kohlenhydraten und Mineralstoffen wie Magnesium, Kalium und Eisen, bieten sie eine gesunde, sättigende Ergänzung zu vielen Gerichten. Mit ihrem leicht süßlichen, nussigen Geschmack passen sie perfekt in herzhafte wie süße Rezepte.
Die richtige Verarbeitung von Maronen
Frische Maronen sind anfangs von einer harten, glänzenden Schale und einer darunterliegenden braunen Haut umgeben. Damit ihr volles Aroma zur Geltung kommt, ist die richtige Vorbereitung entscheidend:
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Ritzen der Schale: Mit einem scharfen Messer ritze ich die flache Seite der Maronen kreuzförmig ein. So verhindere ich beim Erhitzen, dass sie platzen.
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Garen: Maronen lassen sich rösten, kochen oder dämpfen. Beim Rösten entfalten sie ein besonders intensives Aroma, während gekochte Maronen zarter und cremiger werden.
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Schälen: Nach dem Garen löst sich die Schale leicht, die innere Haut kann dann vorsichtig entfernt werden. Am besten geschieht dies noch warm, da die Schale später wieder hart werden kann.
Vorgegarte, vakuumierte Maronen sind eine praktische Alternative, da sie bereits weich sind und direkt weiterverarbeitet werden können.
Einkaufstipps für Maronen
Beim Kauf frischer Maronen achte ich auf:
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Feste, glänzende Schale: Keine weichen Stellen oder Schimmel.
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Schweres Gewicht: Leichte Nüsse sind oft ausgetrocknet.
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Saison beachten: Frische Maronen gibt es hauptsächlich von Oktober bis Januar.
Vorgegarte oder tiefgefrorene Maronen sind das ganze Jahr über erhältlich und ideal, wenn es schnell gehen soll.
Was schmeckt noch zu Maronen?
Maronen lassen sich vielseitig kombinieren:
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Gemüse: Sellerie, Kürbis, Pastinaken oder Rosenkohl.
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Obst: Äpfel, Birnen oder Feigen ergänzen die natürliche Süße.
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Gewürze & Kräuter: Thymian, Rosmarin, Muskat, Zimt oder Vanille.
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Nüsse & Samen: Walnüsse, Haselnüsse oder Pinienkerne für Crunch und Aroma.
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Getreide & Hülsenfrüchte: Reis, Quinoa oder Linsen passen hervorragend zu Maronen in herzhaften Gerichten.
Ob in cremigen Suppen, Risottos, Salaten oder Desserts – Maronen verleihen jedem Gericht eine warme, nussige Note. Maronen sind also nicht nur gesund, sondern auch unglaublich vielseitig. Wer sie richtig verarbeitet und geschickt kombiniert, bringt ein Stück Herbst- und Winterzauber auf den Teller – ob süß, herzhaft oder international inspiriert.
Maronen-Sellerie-Suppe - cremig, vegan & wärmend
Kategorie: Suppe / Vorspeise / Herbst-Winter-Rezept / vegane Küche
Portionen: 4
Schwierigkeitsgrad: Mittel
Zubereitungszeit: 15 Minuten
Kochzeit: 30 Minuten
Utensilien:
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Großer Topf
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Schneidebrett
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Scharfes Messer
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Pürierstab oder Standmixer
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Schöpfkelle
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Kochlöffel
Zutaten:
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250 g Maronen (vorgegart, vakuumiert oder frisch) - Maronen können auch durch geröstete Süßkartoffelstücke ersetzt werden, falls saisonal nicht verfügbar.
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400 g Knollensellerie, geschält und gewürfelt
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1 große Zwiebel, fein gehackt
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2 Knoblauchzehen, fein gehackt
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1 EL Olivenöl
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750 ml Gemüsebrühe
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200 ml ungesüßte Hafer- oder Sojasahne
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1 TL getrockneter Thymian
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1 Prise Muskatnuss, frisch gerieben
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Salz & Pfeffer nach Geschmack
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Frische Petersilie oder Schnittlauch zum Garnieren
Vegane Küche:
Zubereitung – Schritt für Schritt:
1. Das Aroma entfalten
2. Sellerie und Maronen hinzufügen
Dann kommen die gewürfelten Selleriestücke und die Maronen dazu. Ich rühre alles gut um, sodass sich die Röstaromen verbinden, und lasse es 2–3 Minuten leicht anbraten.
3. Flüssigkeit und Gewürze
Als Nächstes gieße ich die Gemüsebrühe dazu, streue den Thymian und eine Prise Muskatnuss hinein und bringe alles zum Kochen. Danach reduziere ich die Hitze, decke den Topf ab und lasse die Suppe 20–25 Minuten sanft köcheln, bis Sellerie und Maronen richtig weich sind.
4. Cremig pürieren
Jetzt kommt mein liebster Moment: Ich püriere die Suppe mit einem Stabmixer, bis sie samtig und homogen ist. Dann rühre ich die pflanzliche Sahne ein, schmecke mit Salz und Pfeffer ab und lasse die Suppe noch einmal kurz aufkochen.
5. Anrichten und genießen
Ich schöpfe die Suppe in tiefe Teller oder Schalen, garniere sie mit frisch gehackter Petersilie oder Schnittlauch und serviere sie am besten mit knusprigem Vollkornbrot oder veganen Croûtons. Ein echter Seelenschmeichler an kalten Tagen!

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